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Wo hat sich denn mein Glück versteckt?

In den letzten Jahren und vor allem im letzten halben Jahr hat sich bei mir viel verändert. Ich war unzufrieden mit meinem Leben und jede Veränderung hat mich ein kleines bisschen glücklicher gemacht. Aber bin ich wirklich glücklich? Was ist Glück? Und kann ein Mensch wirklich glücklich sein? 

Diese Fragen begleiten mich beinahe täglich. Wir alle sind auf der Suche nach unserem Glück, aber jagen wir vielleicht einem Hirngespinst hinterher? Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr verliere ich meinen Glauben an das Glück.

Versteht mich nicht falsch, ich bin fest überzeugt, dass es das Glück wirklich gibt, aber ich beginne daran zu zweifeln, dass wir Menschen dazu fähig sind wahres Glück noch zu erkennen.

Wir leben in einer Konsumgesellschaft und jeder will immer mehr und immer besseres, aber brauchen wir das wirklich alles um glücklich zu sein? 

Ich bin in den letzten Wochen viel in mich gegangen und habe mir Gedanken darüber gemacht, was ich wirklich brauche um glücklich zu sein. Ich kam zu dem Ergebnis, dass es keine Dinge sind die mich glücklich machen und trotz dieser Erkenntnis habe ich mich nur wenige Stunden später wieder selbst dabei ertappt, wie ich durch einen Onlineshop gestöbert habe, und sich der Einkaufswagen immer mehr und mehr füllte.

 

So kann das nicht weiter gehen

Ich muss zugeben, ich war erschrockenen über mich selbst. Ich öffnete den Einkaufswagen und sah mir all die Dinge an, die in so kurzer Zeit dort hinein gewandert waren. Dann sah ich mich in meiner Wohnung um und musste feststellen, dass ich so gut wie alles aus dem Einkaufswagen in ähnlicher Weise schon besaß. 

Die Frage „Brauche ich das wirklich“ konnte ich mir also sofort mit einem „Nein“ beantworten. Ich löschte also den gesamten Inhalt des Einkaufswagen und beschloss eine kleine Tour durch meine Wohnung zu starten. 

 

Die Konfrontation

Ich wollte mir mal wirklich ein Bild davon machen, was ich alles besitze. Bei meinem Kleiderschrank stand das Ergebnis schell fest. Es war eindeutig zu viel. Kleidung die schon längst nicht mehr passte, ich seit mindestens einem Jahr nicht mehr getragen, oder sogar noch nie getragen hatte türmten sich regelrecht vor mir auf. Ich war geschockt. Ich hatte noch nie so bewusst einen Blick in meinen Schrank geworfen. Klar, hin und wieder habe ich meinen Schrank auch schon mal ausgemistet, aber dieses Ausmaß an Dingen die ich nicht brauchte und auch nicht nutzte traf mich dann schon sehr. 

Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, die kaum etwas anzuziehen haben und ich hatte in meinem Schrank wahrscheinlich sogar genug, um mich ein halbes Jahr damit zu kleiden, ohne auch nur einmal waschen zu müssen. Die Stücke die ich wirklich oft trug waren allerhöchstens ein Viertel der Gesamtmenge. Ich fühlte mich wirklich schlecht. 

Ich beschloss die Tour durch meine Wohnung fortzusetzen und kam in jedem Zimmer zu einem ähnlich erschreckenden Ergebnis. Ich wohne alleine und es erdrückt mich regelrecht zu sehen, was ich alles besitze. Welcher Mensch braucht 30 Tassen und fast genauso viele Teller. 

Was mich jedoch am meisten schockte war dann ein Regal in meinem Wohnzimmer. Ich stand davor und fragte mich, wann ich das letzte mal etwas aus dem Regal genommen hatte und wisst ihr was? Ich wusste es selbst nicht einmal. Ein eindeutigeres Zeichen, dass ich diese Dinge nicht brauche, hätte es nicht geben können. Ich besaß eindeutig viel zu viel. Das hätte ich nach diesem Rundgang nicht mehr leugnen können, aber das schlimmste war, das ich eine Stunde davor sogar noch mehr kaufen wollte.

 

Schluss damit

Ja ich habe mich selbst mit der knallharten und unschönen Wahrheit konfrontiert und ich bin verdammt froh darüber. Das hätte ich schon viel früher mal tun sollen. 

Zugegeben, danach ging es mir nicht so gut. Ich hätte mich am liebsten einfach in eine Ecke gesetzt und vor Scham geweint. 

Jetzt wo ich mir all meines Besitzes bewusst bin, fühle ich mich regelrecht erdrückt davon. Es nimmt mir die Luft zum atmen, motiviert mich aber auch ungemein etwas zu ändern. 

Es geht ans Ausmisten und das Skrupellos. Okay mein Schrank wird danach nicht leer sein, das gebe ich ehrlich zu, aber es soll nichts mehr drin sein, was ich nicht auch nutze.

 

Der Befreiungsschlag

Jetzt wo ich mir dieses Problems so bewusst bin (bewusster als mir lieb ist), fällt es mir auch nicht schwer mich von Dingen, die ich nicht brauche zu trennen. Mit jedem Teil von dem ich mich trenne, fühle ich mich ein bisschen freier und kann wieder etwas tiefer durchatmen. 

Erst jetzt wird mir wirklich klar, wie sehr mich all dieser Krempel erdrückt und ausgebremst hat. Der ganze Prozess wird sich sicher noch ein paar Wochen hinziehen, aber jeden Tag komme ich meinem Ziel ein Stückchen näher und wisst ihr was, das fühlt sich verdammt gut an. Und wer weis, vielleicht finde ich auch in einer der vielen Schubladen endlich das Glück, das ich schon so lange suche.

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