Lifeupdate

 

Die Luft ist raus

Nach unserem Urlaub auf den Färöer Inseln (von dem werden wir euch auch bald genauer erzählen) sind wir in ein tiefes Loch gefallen. 

Travelinder, aber auch Natalie und ich persönlich. Ob es nun an all dem Stress der letzten Wochen, dem Jahreszeitenwechsel oder unserer körperlichen Verfassung lag, können wir nicht genau sagen, aber wir hatten einen richtigen Durchhänger. 

Uns ist es sehr wichtig, euch auch ehrlich davon zu erzählen, denn wir versuchen ja auch euch zu motivieren und da wäre es Scheinheilig zu behaupten, dass es uns immer gut gehen würde. Wir sind auch nur Menschen und wie jeder andere auch, haben wir unsere Phasen, in denen wir uns selbst nicht motivieren können. 

Normalerweise können wir uns dann gegenseitig wieder aus diesem Tief helfen. Wenn es einem von uns Beiden nicht gut geht, tritt der Andere ihm mal ordentlich in den Hinteren, oder zieht ihn mit, aber diesmal hat es uns beide gleichermaßen erwischt. Wir konnten uns nicht gegenseitig helfen, weil wir uns nicht einmal selbst helfen konnten. 

Uns fehlte die Energie und auch die Motivation. Das hat sich auch deutlich bei Travelinder bemerkbar gemacht. Wir setzen uns selbst vielleicht manchmal zu sehr unter Druck, regelmäßig zu Posten und euch immer wieder mit kleinen Geschichten und schönen Bildern zu unterhalten, aber wir haben es die letzten Wochen einfach nicht geschafft, unser eigentliches Pensum zu erfüllen. Wir mussten uns regelrecht zwingen, überhaupt etwas zu machen und hatten dabei immer noch das Gefühl den anderen zu enttäuschen und hängen zu lassen.

Nach einer kleinen Aussprache unter uns, in der wir uns gegenseitig gestanden haben, wie es uns momentan geht, haben wir dann beschlossen, etwas kürzer zu treten, um den Druck heraus zu nehmen und uns etwas Zeit zu geben um wieder aus diesem Loch zu kommen.

Travelinder ist unser Traum und unsere Leidenschaft, doch dadurch, dass wir uns selbst so unter Druck gesetzt haben, haben wir uns den Spaß daran genommen und es zu Arbeit werden lassen. 

Wir hatten selbst vergessen, warum wir das eigentlich machen. Es war höchste Zeit die Reißleine zu ziehen.

Jetzt können wir uns endlich wieder, ohne uns selbst zu viel Druck zu machen, auf das konzentrieren, was wir lieben. Nach etwa 3 Wochen Pause ( so lange haben wir uns noch nie nicht gesehen seit wir uns kennen) können wir jetzt endlich wieder mit neuer Kraft durchstarten.

 

Das war bei Natalie los

Natalie hatte auf den Färöer Inseln einen kleinen Unfall mit der Drohne (die ganze Geschichte dazu kommt noch) bei dem sie sich ein Stück der Fingerkuppe abgeschnitten hat. Abgesehen davon, dass das verdammt weh getan hat, hatte sie natürlich auch einen dicken Verband, der die Arbeit am Computer nicht gerade erleichtert hat. Dazu wurde sie dann auch noch richtig Krank und bekam eine ordentliche Mandelentzündung und als würde das nicht alles schon reichen, steckt sie auch noch mitten im Umzug. Das heißt jede Menge Stress, wenn es einem eh schon nicht gut geht. 

 

Das war bei Franzi los

Für mich ging es direkt nach den Färöer Inseln wieder los mit Arbeit. Viele Menschen und Stress. Das ist nach der Ruhe auf den Färöer Inseln ein richtiger Schock gewesen. Mir war davor gar nicht wirklich bewusst, wie laut und hektisch unsere Stadt ist. Das war wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ich einfach nicht mehr zur Ruhe kommen konnte und an Schlaf nicht zu denken war. Ich schaffte es maximal 3 Stunden die Nacht zu schlafen. Das zog sich so lange, bis ich völlig ausgelaugt war und mein Körper mit einer ordentlichen Erkältung und Fieber die Notbremse drückte.

 

Das Ende ist in Sicht

Langsam erholen wir uns beide wieder gesundheitlich und Natalies Umzug ist auch bald durchgestanden. Die Motivation kehrt auch wieder zurück und wir haben endlich wieder neue Ausflüge gemacht (das hat uns richtig gefehlt und verdammt gut getan). Wir werden Travelinder  jetzt mit weniger Druck angehen (nicht immer leicht, weil wir doch recht perfektionistisch sind), aber versuchen einfach ein Problem nach dem anderen zu lösen. 

Travelinder ist für uns ein großer Traum, für den es sich lohnt zu kämpfen, auch wenn es mal nicht so leicht ist. Wir haben unser Tief überwunden und hoffen darauf, es in der Zukunft besser zu machen und nicht aus den Augen zu verlieren, warum wir es tun.

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